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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:36

Der kleine Engel

Das drübe Gewitter ist verzogen,
der hellste Stern leuchtet klar in der Nacht,
ein kleiner Engel kommt durchs Fenster geflogen,
flüstert mir ins Ohr, dass er über mir wacht.

Das verlorene Herz liegt zerissen im Land,
ich spüre die Angst – alleine werde ich es nicht finden.
Der kleine Engel nimmt mich behutsam an die Hand
und verspricht „Gemeinsam werden wir den Schmerz überwinden!“

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:30

Wahre Liebe

Zerstört lag ich am Boden, verschwunden war die Kraft zum Leben,
Chaos herrschte überall, plötzlich tauchst Du auf, hast mir Schutz gegeben.
Rettung in letzter Sekunde, sonst wäre viel schlimmeres passiert.
Du warst mir völlig fremd, dennoch haben Dich meine Ängste interessiert.

Mich überkam ein beklemmendes Gefühl, warum warst Du sehr besorgt um mich?
Zu meinen Freunden zähltest Du nicht, wir gingen getrennte Wege, eigentlich.
Unter Tränen las ich Deine lange Nachricht, jedes Wort versetzte mir ein Stich ins Herz.
Worte, die mir die Augen öffneten, sie vertrieben jeglichen Schmerz.

Plötzlich hast Du mir versprochen, Du wirst mich nie mehr alleine lassen,
jederzeit warst Du erreichbar sobald ich Dich brauchte, darauf konnte ich mich verlassen.
Nächtelang führten wir Gespräche, bei Dir konnte ich das Gefühl von Geborgenheit erleben,
ehrlich sagtest Du mir ins Gesicht, Du hast Angst, ich würde mein Leben erneut aufgeben.

Wochen vergingen, wir kamen uns näher, das erste Treffen stand bevor,
liebevoll nahmst Du mich in die Arme, flüsterst mir ins Ohr „Pass auf Dich auf, nimm das Leben mit Humor!“
Du holtest mir die Sterne vom Himmel, hast es geschafft, dass die Sonne wieder in mein Herz scheint.
Es entwickelte sich eine „Vater – Tochter – Beziehung“, vor lauter Rührung habe ich geweint.

Oft bin ich zu Dir geflüchtet und fühlte mich gut aufgehoben,
jeder Gedanke drehte sich nur um Dich, egal ob bei Sonnenschein oder wenn draußen die Winde toben.
Eines Tages brannte **Liebe** auf meinen Lippen, gegen das entfachte Feuer im Herzen war ich machtlos,
getraut hab ich mich anfangs nie Dir die Wahrheit zu sagen, stattdessen fragte ich mich oft „Was war los?“

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:27

Die Nacht

Schweigende Ruhe zieht durch die Nacht,
nur ein Mitternachtsschlag, der im Kirchturm wacht.
Mit Tränen in den Augen starren wir aufs Meer,
sitzen gemeinsam auf dem Felsen, die Gedanken sind leer!

Leise bläst der Wind durch Haut und Haar, in kraftvollen Wutes,
Regentropfen perlen über unsre Lippen bis in die Tiefe des Blutes.
Sonnenstrahlen weit und breit in keiner Menschenseele zu finden,
durch Trauer begleitet verspricht die Natur ein Unwetter, die Hoffnung wird schwinden.

Ein starker Windzug streift durch die Nase, die letzte Rose halb erfroren,
von Raureif silbern eingehüllt, hat ihren Reiz noch nicht verloren.
Atem und Wind, jetzt nicht mehr voneinander zu trennen,
vermischen sich zu einem Elexier des düsteren Seins, das Herz beginnt zu verbrennen!

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:23

Das Licht hinterm Regenbogen

Eisigkalt und grau der Oktobermorgen,
bittere Tränen perlen die Wangen herab.
Vor den Ängsten der quälenden Sorgen,
stürzen sie in die leere Dunkelheit hinab.

Jede verlorene Träne ein lauter Schrei,
dein tiefer Messerstich lässt das Blut nur fließen.
Der harte Aufprall bricht mein Herz entzwei,
der letzte Gedanke ist die Augen zu schließen.

Schwarze Wolken überzogen Himmel, Meer und Horizont,
mit stürmischen Schritten naht die endlose Gewitterfront.
Mein Blick schreckt hoch direkt ans Fenster,
kleine Regentropfen peitschen über Felder wie Gespenster.

Stilles Schweigen der Uhr,
die Farben des Regenbogens sind verschwunden.
Die Stunde der Wahrheit bricht gleich jeden Schwur,
mit zittrigen Händen verdeck ich meine schmerzenden Wunden.

Die Stimme eines Engels vernahm ich aus tiefster Ferne,
benutz deine letzte Kraft und folge dem Lichtstrahl.
Tief versteckt hinter dem Regenbogen, unter dem Sterne,
nur du kannst dich selbst befreien von deiner Qual.

Der Kampf um die Suche nach dem Licht beginnt,
ich werde sie finden, noch bevor die Zeit verrinnt.
Werde ich den Weg in mein inneres „ICH“ zurückfinden?
Bin ich jetzt stark genug, damit meine Ängste verschwinden?

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:21

Das Herz verloren im eisigen Sturm

Das Feuer im Herzen ist entfacht,
es zerstört es Stück für Stück die ganze Nacht.
Ich fühle mich zerissen und im Stich gelassen,
WARUM musst Du mich so elende hassen?

Die Wege sind wir gemeinsam gegangen,
jetzt lässt Du mich allein mit dem Gefühl von Hoffen und Bangen.
Jahrelang fühlten sich unsre Herzen verbunden,
jetzt ist alles vorbei, die Freundschaft ist verschwunden.

Du hörst mir nicht zu, drehst Dich um und glaubst kein Wort,
stattdessen schickst Du mich einfach fort.
Du fragst nicht nach dem „Warum ist das passiert?“,
sondern schweigst, weil Dich eine Aussprache eh nicht interessiert!

Das Herz ist verloren im eisigen Sturm,
es treibt orientierungslos durch die Finsternis wie ein kleiner Wurm.
Ich spüre die Kälte, die mich langsam zerfrisst,
es füllt sich mit Schmerzen, wenn es so weiter geht wie es jetzt ist...

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:19

Die bröckelnde Fassade

Die warme Sommerbrise streichelt Deine Haut,
tief atmest Du ein den Blumenduft,
um Dich herum ist kein Mensch der zu Dir schaut,
nur die Ruhe liegt in der Luft.

Selbst die Vöglein singen nur für Dich,
kreisen über Deinen Kopf und umhüllen Dich,
Du läufst die Wiese entlang,
mitten im Blumenmeer spürst Du den herzlichen Empfang.

Du wiegst Dich in Sicherheit, fühlst Dich frei,
Dein Leben lässt Du hinter Dir, hier ist kein Geschrei,
Du glaubst im Paradies zu schweben
und bist erleichtert dies zu erleben.

Mit langsamen Schritten erreichst Du den Hügel,
um ihn zu überqueren wachsen Dir plötzlich Flügel,
das was Du jetzt gleich siehst,
zeigt Dir was in der Realität geschieht.

Vor Deinen Augen ein einziger Baum,
auf den ersten Blick standhaft und kräftig,
wundervoll hat er sich entwickelt mit weichem Saum,
Du glaubst, ihm geht es prächtig?

Sein Herbstlaub so farbenfroh und bunt,
seine Krone so schön rund.
Wasser und Licht bekam er jeden Tag,
sogar alles was er mag.

Lass Dich vom Äußeren nicht blenden,
das Blatt wird sich gleich wenden,
Du bist zu weit entfernt, um die Wahrheit zu erfahren,
trete näher an ihn heran und fang an ihn zu fragen.

Auf eine Antwort kannst Du lange warten,
finde selbst heraus wer ihn hat verraten,
oder mach es wie die anderen ,schau nur weg
und verkriech Dich in Dein Versteck.

Seine farbenfrohen Blätter völlig verschmiert mit Blut,
selbst seine Wurzeln wurden ihm rausgerissen vor lauter Wut,
Er trägt Löcher in der Rinde,
die fürchterlich schmerzen bei jedem Winde.

Ich frage Dich noch einmal,
spürst Du JETZT seine Qual?
Von außen scheint er kräftig,
hör auf zu glauben, ihm geht es prächtig.

Die Menschen haben sich lieber um sich gekümmert,
Egoisten, Neider haben alles verschlimmert,
mit Füßen getreten und bespuckt,
jeder hat einfach weggeguckt.

Und Du bist auf die Fassade reingefallen,
hast nicht gehört, seine Hilferufe im Echo schallen?

Hier kannst Du nichts mehr retten,
da laufen auch schon Wetten,
heut Nacht wird er das Leben verlassen,
sich über den Wolken eine neue Welt schaffen.

Merke Dir nur eins:
bevor Du jemanden beurteilst, musst Du in sein Inneres schauen,
nimm ihn wie er ist, dann könnt ihr gemeinsam etwas aufbauen,
aber hör auf nur das Äußere zu betrachten,
sonst werde ich Dich verachten.    

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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:10

Ich habe im Jahr 2009 und 2010 einige Gedichte selbst geschrieben, weil ich auf diese Art meinen Schmerz und die Trauer verarbeiten konnte. Es waren zwei harte Jahre... Die Gedichte, die ich hier reinstelle und euch zum lesen gebe, spiegeln mein Leben wider und sind aus meiner Feder geflossen. Sie unterliegen meinem Copyright, also bitte nicht kopieren und woanders veröffentlichen!!

 

Erstmal ein liebes Gedicht (entstanden Februar 2010)

 

 

Unsere Herzen fliegen aufeinander zu,
das wichtigste in meinem Leben bist du,
du trägst mich auf Händen,
dein Name leuchtet an den Wänden.

Es wird Zeit, dass ich es sag,
heut ist Valentinstag.    

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