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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 20:27

Die Nacht

Schweigende Ruhe zieht durch die Nacht,
nur ein Mitternachtsschlag, der im Kirchturm wacht.
Mit Tränen in den Augen starren wir aufs Meer,
sitzen gemeinsam auf dem Felsen, die Gedanken sind leer!

Leise bläst der Wind durch Haut und Haar, in kraftvollen Wutes,
Regentropfen perlen über unsre Lippen bis in die Tiefe des Blutes.
Sonnenstrahlen weit und breit in keiner Menschenseele zu finden,
durch Trauer begleitet verspricht die Natur ein Unwetter, die Hoffnung wird schwinden.

Ein starker Windzug streift durch die Nase, die letzte Rose halb erfroren,
von Raureif silbern eingehüllt, hat ihren Reiz noch nicht verloren.
Atem und Wind, jetzt nicht mehr voneinander zu trennen,
vermischen sich zu einem Elexier des düsteren Seins, das Herz beginnt zu verbrennen!

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